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BAUDOKTOR Abdichtung und Sanierungstechnik

Einsatzgebiet

Bauwerksabdichtung und Kellersanierung in Hamburg

Hamburg steht auf zwei sehr verschiedenen Böden. Welche Feuchtebelastung an einem Gebäude wirkt, entscheidet hier zuerst die Lage im Stadtgebiet und erst danach das Baujahr.

Vor Ort

Bausubstanz und Feuchtigkeit in Hamburg

Hamburg liegt auf zwei geologisch verschiedenen Landschaften, und die Grenze läuft mitten durch die Stadt. Welche Feuchtebelastung an einem Gebäude wirkt, entscheidet zuerst die Lage im Stadtgebiet.

Offene Baugrube neben einem Wohnhaus mit einem großen Erdaushub, im Hintergrund die freigelegte Kellerwand.
AnfahrtRund 65 km von unserem Sitz in Lübeck. Die Vor-Ort-Analyse ist auch hier kostenfrei.
Typische Bausubstanz Gründerzeitbau hinter hellen Putzfassaden in den Ringstadtteilen, Backstein der Zwischenkriegszeit und sehr viel Wiederaufbaubestand der Nachkriegsjahrzehnte.
Häufigste Feuchtebelastung In der Elbmarsch und auf der Geest gelten unterschiedliche Schwerpunkte: Wasserstand und Druck auf der einen, Hang- und Stauwasser auf der anderen Seite.
ErreichbarkeitMo bis Fr, 8:00 bis 17:00 Uhr. Bei Wasserschäden rund um die Uhr unter 0176 64668265.

Die Lage

Warum Marsch und Geest unterschiedliche Aufbauten brauchen

Elbmarsch und Geest im Vergleich: Lage, Untergrund, Grundwasser und die typische Ursache feuchter Keller
Merkmal Elbmarsch Geest
Stadtteile Wilhelmsburg, Veddel, Rothenburgsort, Finkenwerder Eimsbüttel, Eppendorf, Winterhude, Blankenese, Harburger Berge
Untergrund Weiche Schichten aus Klei und Torf, niedrig gelegen Sand und Geschiebelehm, deutlich höher und trockener
Grundwasser Überwiegend unter Druck, in Elbnähe tidebeeinflusst Meist tief, drückendes Wasser selten
Typische Ursache Wasserdruck auf eine Abdichtung, die dafür nicht ausgelegt ist Stau- und Hangwasser über bindigen Schichten

Die Marsch

In der Marsch: Grundwasser unter Druck

In der Elbmarsch können tiefe Geländelagen, weiche Bodenschichten und ein hoher Wasserstand zusammenkommen. In Elbnähe kann das Grundwasser zudem zeitlich verzögert auf den Flusswasserstand reagieren.

Eine einzelne Messung bildet dann nur den Besichtigungstag ab. Für den Abdichtungsaufbau berücksichtigen wir deshalb Geländehöhe, Entwässerung, bekannte Schadensphasen und die höchste plausible Wasserbelastung.

Die Geest

Auf der Geest: Stau- und Hangwasser

Auf der Geest ist das Bild kleinräumig verschieden, und der Grundwasserstand liegt meist tief. Drückendes Wasser ist dort selten, feuchte Keller trotzdem nicht. Die Ursache ist dann meist Niederschlag, der in den durchlässigen Sanden versickert, sich über bindigen Schichten staut und seitlich auf die Kellerwand trifft, am Elbhang und in den Harburger Bergen zusätzlich mit Gefälle.

Sonderfall

Der Sonderfall der Pfahlgründungen

Ein Hamburger Sonderfall sind historische Gebäude auf Holzpfählen. Solche Gründungen sind auf dauerhaft wasserbedeckte Holzbauteile angewiesen; sinkt der Wasserstand und gelangt Sauerstoff an das Holz, kann die Tragfähigkeit beeinträchtigt werden. Bevor Wasser dauerhaft abgesenkt oder eine weitreichende Trockenlegung geplant wird, muss deshalb die Gründung fachlich geklärt werden.

Sichtmauerwerk

Wo Sichtmauerwerk erhalten bleiben soll

Der Backstein dieser Viertel prägt weite Teile Hamburgs. Wo Sichtmauerwerk erhalten bleiben soll, und das ist hier oft der Fall, scheidet eine außenliegende Dämmung aus. Dann bleibt der Weg von innen, und der funktioniert nur in dieser Reihenfolge: erst die Feuchtequelle abstellen, dann dämmen.

Fertige Außenanlage an einem Backsteinhaus: gepflasterter Weg, ein Kiesstreifen entlang des Sockels und eine dunkle Sockelabdichtung.

Der Bestand

Welche Gebäudetypen welche Prüfung erfordern

In den Ringstadtteilen zwischen Altona, Ottensen, Eimsbüttel und Barmbek prägen Gründerzeitbauten mit massivem Mauerwerk und tiefen Souterrains das Bild. Fehlt eine wirksame Horizontalsperre, kann ein waagerechtes Feuchteband im Sockel auf aufsteigende Feuchtigkeit hinweisen.

Bei Kellern der Nachkriegsjahrzehnte prüfen wir dagegen besonders bituminöse Außenabdichtungen und ihre Anschlüsse. In der Geest können sie vor allem durch Niederschlags- und Stauwasser belastet sein; in der Marsch kann ein höherer Lastfall hinzukommen. Baujahr und Stadtteil geben Hinweise, die konkrete Maßnahme folgt aus dem Befund am Gebäude.

Person bohrt mit einer Maschine in den Fuß einer Innenwand; auf dem Putz darüber sind dunkle Ränder und helle Ausblühungen zu sehen.

Eine Antwort für ganz Hamburg gibt es deshalb nicht. Zwei Gebäude mit identischem Schadensbild, eines in Eppendorf und eines in Wilhelmsburg, haben sehr wahrscheinlich zwei verschiedene Ursachen und brauchen zwei verschiedene Aufbauten. Die erste Frage vor Ort ist hier nicht, wie alt das Haus ist, sondern worauf es steht.

Entscheidung vor Ort

Was das für Eigentümer bedeutet

Zuerst der Untergrund, dann das Baujahr
Die erste brauchbare Information über ein Hamburger Gebäude ist nicht das Baujahr, sondern die Geländehöhe und der Untergrund. Zwischen einem Souterrain in Eppendorf und einem Keller in Wilhelmsburg liegt kein gradueller, sondern ein kategorischer Unterschied im Lastfall, und der bestimmt jede weitere Entscheidung über Material und Aufbau.
Bei Sichtmauerwerk zuerst messen, dann dämmen
Wo Sichtmauerwerk erhalten bleibt, findet die energetische Verbesserung innen statt, und dort ist der Taupunkt der kritische Faktor. Deshalb steht die Feuchtemessung immer vor der Dämmentscheidung: Solange unklar ist, ob eine Wand Wasser aus dem Bauteil führt, ist jede Innendämmung ein Risiko und keine Verbesserung.

Zusammenarbeit

So läuft die Zusammenarbeit mit uns ab

  1. Schritt 1: Standort einordnen

    Stadtteil, Höhenlage und Schadenszeitpunkt helfen vorab zu klären, ob eher Marsch, Geest, Hanglage oder ein lokaler Bauteilschaden relevant ist.

  2. Schritt 2: Belastung prüfen

    Wir messen Feuchte und Salz und nehmen Wasserstand, Gelände, Entwässerung sowie den vorhandenen Aufbau am konkreten Gebäude auf.

  3. Schritt 3: Lösung ableiten

    Das Konzept richtet sich nach der festgestellten Lage und Belastung, nicht nach einer pauschalen Annahme für das gesamte Stadtgebiet.

  4. Schritt 4: Zugang organisieren

    Dichte Bebauung, Höfe, Nachbargrenzen und genutzte Räume fließen in Arbeitsabschnitte, Schutzmaßnahmen und die Wahl des Verfahrens ein.

  5. Schritt 5: Ausführung festhalten

    Wir kontrollieren die bearbeiteten Bereiche und dokumentieren Befund, Aufbau und Anschlüsse als Grundlage für Eigentümer, Verwaltung oder Versicherung.

Bewertungen

Unsere zufriedenen Kunden

Alle Bewertungen bei Google lesen (4,9 von 5 Sternen)

„Top Firma. Schnelle Terminvergabe. Sehr freundlich und ehrlich! Zum Glück stellte sich bei uns heraus, dass es gar keine Abdichtungsprobleme gibt.“
Florian Schippmann Google-Rezension
„Bei mir ging es um Schimmel im Schlafzimmer. Die Begutachtung war sehr kompetent, nach Auftragserteilung erfolgte schnell ein Anruf zur Terminvereinbarung. Die Arbeiten wurden gründlich und kompetent durchgeführt.“
Julia M. Nauhaus Google-Rezension
„Sehr zufrieden! Die Arbeiten wurden schnell, sauber und fachgerecht ausgeführt. Herr Hidir ist sehr kompetent, zuverlässig und freundlich. Klare Empfehlung, vielen Dank an das Baudoktor Team!“
Ayhan Demir Google-Rezension
„Die Firma war aufgrund eines positiven Angebots bei mir im Keller bezüglich der Querdurchfeuchtung sowie Schimmel tätig. Sie lieferte hervorragende Arbeiten ab.“
Thomas Schwartz Google-Rezension
„Bereits zum zweiten Mal habe ich eine Baubegutachtung im Rahmen eines Immobilienkaufs sowie eine Beratung bezüglich Kaufpreis und Zustand der Immobilie in Anspruch genommen.“
zhala gasimova Google-Rezension
„Eine sehr zuverlässige, kompetente, freundliche Truppe, die sehr sauber und fleißig gearbeitet haben. Wir sind super zufrieden gewesen, und können die Firma wärmsten weiterempfehlen.“
Waltraud Hormann Google-Rezension

Häufige Fragen

Was Eigentümer vor dem ersten Termin wissen wollen

Ist Ihre Frage nicht dabei? Wir beantworten sie Ihnen gerne direkt persönlich.

Kommen Sie auch nach Hamburg?

Ja. Hamburg gehört zu unserem Einsatzgebiet. Bis in die Innenstadt sind es rund 65 km von unserem Sitz in Lübeck, in die Stadtteile auf der Lübecker Seite entsprechend weniger. Termine für die kostenfreie Vor-Ort-Analyse stimmen wir telefonisch mit Ihnen ab.

Was kostet die Analyse in Hamburg?

Kostenfrei. Unser zertifizierter Bausachverständiger misst die Feuchtigkeit im Wandquerschnitt, prüft die Salzbelastung im Sockelbereich und nimmt in den elbnahen Lagen zusätzlich Geländehöhe, Wasserstand und Entwässerung auf. Die Analyse ist kostenfrei und unverbindlich.

Wie schnell sind Sie bei einem Wasserschaden in Hamburg da?

Die Notfallnummer 0176 64668265 erreichen Sie rund um die Uhr. Wie lange die Anfahrt über die A1 dauert, hängt an Tageszeit und Verkehrslage. Wir sagen Ihnen am Telefon, wann wir realistisch bei Ihnen sein können, und was Sie bis dahin selbst tun sollten.

Unser Haus hat eine Klinkerfassade, die erhalten bleiben soll. Was ist dann noch möglich?

Soll das Sichtmauerwerk unangetastet bleiben, kommt eine außenliegende Dämmung dort nicht infrage. Vor einer Innendämmung muss die Feuchtequelle feststehen, weil ein ungeeigneter Aufbau die Austrocknung behindern und Kondensat in der Konstruktion begünstigen kann.

Wir wohnen im Souterrain eines Gründerzeithauses. Lässt sich das trockenlegen?

Ob und mit welchem Aufwand das möglich ist, hängt von Eintragsweg, Lastfall und geplanter Nutzung ab. Aufsteigende Feuchtigkeit kann eine nachträgliche Horizontalsperre erfordern; gegen seitlich eintretendes Wasser braucht es eine Abdichtung der erdberührten Wand, von außen oder gegebenenfalls als Schleierinjektion von innen. Wir prüfen beide Wege getrennt und planen nur die Maßnahmen, die der Befund tatsächlich verlangt.

Einsatzgebiet

Orte in der Nachbarschaft

Kontakt

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